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Die Gesamtübersicht unserer und anderer Veranstaltungen.
Entstehung
Der Initiator Hajo Köhn
hat es verstanden, mit dem Thema Geld und Finanzordnung unter Wohlfahrtsgesichts-
punkten einen sehr unterschiedlichen Mix 
engagierter Aktivisten 
in Deutschland und 
über Landesgrenzen hinaus zusammen-zubringen. Mehr...

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Mission
Das denken wir auch.
Wir fokussieren uns 
auf die Investigation 
zu aktuellen Gescheh-nissen im Finanzsektor, der verständlichen   Bürger-Aufklärung zu Geldmarktthemen und 
auf die Entwicklung alternativer Finanz-
marktlösungen
für eine neue faire Geldordnung. Mehr...

Thema des Monats: “Too Big Too Fail“ - 
Banken bremsen Finanztransaktionssteuer aus  

Angeführt von Goldman Sachs führen die größten Banken der Welt einen konzertierten Angriff gegen den Vorschlag der EU- Kommission für die Einführung der Finanztrans-aktionssteuer. “Gravierende Schäden für die Realwirtschaft“ werden an die Wand gemalt, FDP- Abgeordnete kämpfen für nicht von der Steuer geschmälerte Riesterrenten der kleinen Leute – ein rechtes Idyll wohlmeinenden Engagements tut sich auf.

Worum geht es tatsächlich? Die Finanztransaktionssteuer zielt auf die ganz schnellen Finanzgeschäfte – die Sätze von 0,1 und 0,01% sind lächerlich niedrig, gemessen am (Anlage-)Horizont normaler Menschen. Werden sie auf Geschäfte im Sekundentakt fällig, können sich gewaltige Beträge aufaddieren. Addiert man den Handel mit Derivaten in London, so kommt übers Jahr das 500- bis 600fache des Sozialprodukts des Vereinigten Königsreichs zusammen – und es sind Geschäfte nach Art jener “Finanzalchemie“, auf 

die die Zauberlehrlinge von Deutscher Bank, Goldman Sachs und BNP Paribas (und die vielleicht 30 anderen) auch noch stolz sind – wenn nicht gerade mal wieder ein paar Milliarden mit abstrusen Spekulationen in den Sand gesetzt wurden: Kollateralschäden, 
das darf man nicht so eng sehen. Diese Art Geschäfte werden von einer richtig ausgestalteten Finanztransaktionssteuer im Keim erstickt – und das ist auch so gewollt'
und gut so. 

Dazu Prof. Dr. Dr. Helge Peukert, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Occupy Money: "Angesichts des noch vor kurzem etwa von Bundesfinanzminister Schäuble geäußerten innigen Wunsches, Europa bedürfe einer umfassenden Finanztransaktions-

steuer, mochte selbst ein nüchterner Finanzwissenschaftler denken: ’Wunder gibt es immer wieder’ - jetzt kann man beruhigt hinzufügen: ’nur im Schlager - in der Welt der Politik und Interessennetzwerke gelten andere Regeln’“.

Bevor wir gar einem gewissen Bedürfnis nach Zynismus gar nicht mehr nachgeben können: Wir empfehlen als weiterführende Lektüre:


  • Markus Zydra, Bluff oder Fakt, Süddeutsche Zeitung, 5.6.2013, S. 26 (kurzer Überblick)
  • Stephan Schulmeister, Topsecret, taz, 6. Juni 2013,  S. 12 (kurzer Kommentar des bekannten Ökonomen vom österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung, s. unten)
  • Stephan Schulmeister, Impact of the FTT on the profitability of financial market        activities – the assessment of Goldman Sachs Research (ausführliche Analyse in englischer Sprache zum Thema Widerstand der größten Banken gegen die Finanz-transaktionssteuer)

Und alle machen mit: die Bundesbank signalisiert, dass höheres Eigenkapital der Banken nicht alle Probleme zu lösen vermag, in Berlin fallen die Warnungen der Lobbyisten auf fruchtbaren Boden, und für Öffentlichkeit und Medien ist das ohnehin alles zu schwierig.
Mehr denn je gilt: dranbleiben - klären und aufklären bleibt angesagt. Je mehr Menschen eine Vorstellung davon haben, was im Finanzwesen vor sich geht, je größer die Chancen, dass sich was ändert. Für mehr Themen bitte bei infoletter@occupymoney.de anmelden.

Erklärung von Occupy Money zur Demonstration am 01. Juni 

Für ein gerechtes Geldsystem und ein faires Finanzwesen muss in Frankfurt, der deutschen Finanzmetropole, demonstriert werden dürfen. Und es muss auch möglich sein, auf jenen Straßen und Wegen dann tatsächlich zu demonstrieren, die ausdrücklich von Gerichten dafür frei gegeben wurden. Am ersten Juniwochenende haben Behörden offenbar gezielt verhindert, dieses Grundrecht wahrzunehmen. Das war grob gesetzeswidrig, umso mehr, 
als es um eines der wichtigsten Grundrechte ging. Kaum weniger schlimm: die Aufmerk-
samkeit wird von der  Finanzkrise und ihren Folgen abgelenkt. Gerade zu einer Zeit, in der so viele Vorschläge zur Bändigung der Finanzmärkte auf dem Tisch liegen, können wir es uns gesellschaftlich nicht leisten, unsere Energie und Kraft auf Themen zu verwenden, die unstreitig sind. Die Wahrnehmung des Demonstrationsrechts ist genau eine solche bürger-
schaftlich-demokratische Selbstverständlichkeit. Die Vorgänge um den Kessel auf der Demonstration am 1. Juni 2013 gehören lückenlos aufgeklärt und die politische Verant-wortung transparent gemacht. Wir Bürger haben bei der Landtagswahl Gelegenheit, 
unsere je eigenen Konsequenzen zu ziehen. 
Für Occupy Money gibt es ein klares Fazit: klären und aufklären ist angesagt. Mehr denn je gilt es, unsere Botschaft in der Mitte der Gesellschaft zu verankern: ein faires, demokratisch legitimiertes Geldsystem ist machbar.

Occupy Money unterstützt öffentlichen Protest, ohne Gewalt, und erläutert die Notwendigkeit grundlegender Reformen des Geldwesens für eine faire Geldordnung.

Aktuell im Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur: “Gerade in der deutschen Finanz-metropole muss es möglich sein, der Unzufriedenheit so vieler Menschen über den Zustand des Gemeinwesens Ausdruck zu verleihen. Banken wird mit 700 Mrd. € unter die Arme ge-griffen – für die Verbesserung der Beschäftigungschancen von vielen Millionen arbeitsloser junger Menschen stehen in Europa gerade einmal 7 Mrd. € zur Verfügung. 

Occupy Money will langfristig und kontinuierlich aufklären über die Zustände im Finanz-wesen, die heute wie vor  fünf Jahren zu Zeiten der Lehman-Pleite Anlass zu großer Beunruhigung sind. Allein die öffentlich gewordenen Skandale der letzten Jahre – von manipulierten Zinssätzen über Spekulation mit Lebensmitteln bis hin zum Betrug mit CO2 – Zertikaten -  machen überdeutlich, dass das Motto offenbar “ weiter so wie immer“ lautet, allen anderslautenden Bekundungen zum Trotz. Daher sind die Forderungen von Occupy Money aktueller denn je: die Banken und Finanzinstitutionen gehören gezähmt, gefährliche Geschäfte verboten und die Geldschöpfung muss transparent erfolgen und dabei demo-kratisch legitimiert werden. Hierzu Occupy Money auch im Interview NDR - Radio Bremen.


Occupy Money wirbt als NGO für diese Forderungen und will aus der Mitte der Gesellschaft heraus breite Bevölkerungsschichten dafür gewinnen. Für Fair-Trade-Frankfurt ist Occupy Money bereitsoffizieller Kooperationspartner, auf dem Weg zur Bewerbung als Hauptstadt des fairen Handels. Die Hauptveranstaltung dazu findet am 10. Juni, um 18:00 Uhr, im 
Haus am Dom statt. Seit mehr als 6 Monaten besteht auch ein konstruktives Projekt-verhältnis für eine vielversprechende Bildungskooperation mit der international bekannten Schüler-Organisation Plant-for-the-Planet. Mit der Bürger-Uni der Goetheuniversität Frankfurt und der Organisation Kritische Ökonomen steht Occupy Money vor dem gemeinsamen Start einer großen Vortragsreihe. Beginn der ersten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ist bereits am 20 Juni, mit dem internationalen Ökonom Prof. Steve Keen, ein renommierter Kritiker der Mainstream Theorie. Die Wahlprüfsteine zur kommenden Bundestagswahl sind ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg, zur Gewinnung breiter Bevölkerungschichten.
Unsere Interviews im Deutschlandradio und NRD - Radio Bremen

Nachrichten

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EURO FINANCE WEEK
Banker insgesamt warnen vor einem "Regulierungs-Tsunamie", während die Spitzenbanker der Stadt viel vom verloren Vertrauen sprechen und wie man es zurückgewinnen kann.* Eine Großbank starterte bereits schon im Vorfeld eine große Werbekampagne, in der sie mit den Fehlern der Banker abrechnet.
OCCUPY MONEY ist der Ansicht, dass bisher noch gar keine einzige, konkrete Regulierung in Kraft gesetzt wurde, die annährend eine spürbar positive Veränderung im Bankingsystem herbeigeführt hat,
für eine faire Geldordnung - "auf verlässliche Art".
* Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.11.2012

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Commerzbank fordert ein absolutes Verbot für Geschäfte der Banken mit Schattenbanken 
Commerzbank-Chef Martin Blessing spricht sich   deutlich dafür aus, dass man die Geschäfte der Banken mit Schattenbanken verbieten müsse. 
Er 
ist der Auffassung, dass die Finanzaufsicht Schattenbanken (beispielsweise Hedgefonds) mit strengeren Vorschriften nicht in den Griff bekommt.
OCCUPY MONEY bewertet diese persönliche Haltung
als ein öffentliches Zeichen und ersten mutigen Schritt, auf dem Weg für einen neuen regularischen Rahmen, um die Banken zu zähmen.
* Quelle: Frankfurter Neue Presse, 24.11.2012

Veranstaltungen

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Fairtradetown Frankfurt - faire Finanzprodukte für eine neue Welt

1. Fairtrade im Brennpunkt: Kaffee, Schoko + mehr - was macht Textilien fair?
    Im März erfolgt. 
2. Ethisch Ökologische Ratingkonzepte zur Anwendung für Finanzprodukte
    Am 10. Juni 2013, um 19:30 Uhr, im Haus am Dom (großer Saal)
    Veranstaltungsflyer als Download
3: Vorstellung erster Finanzprodukt-Profile, mit Fairtrade Label-Konzeptansatz


 Veranstaltungsorte: Haus am Dom oder Matthäuskirche in Frankfurt am Main.

Neue Veranstaltungsreihe der Goethe Bürgeruni

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Am Donnerstag, den 20. Juni, um 18:30 Uhr beginnt eine neue Bürgeruni-Veranstaltungsreihe mit der Goethe Universität Frankfurt, der Organisation Kritische Ökonomen und der NGO Occupy Money. Veranstaltungstitel:
Die Volkswirtschaftslehre nach der Finanzkrise. Ist die Politik des billigen Geldes die richtige Antwort auf die Staatsschulden- krise oder überschreitet die EZB ihr Mandat? Welche Rolle sollen Banken in der Wirtschaft spielen? Inwieweit haben Ökonomen in der Finanzkrise versagt ohne Konsequenzen daraus zu ziehen? Wie viel Austerität vertragen die Demo-kratien Europas? Zu diesen Themen diskutieren im Hörsaalzentrum 4, Prof. Steve Keen (University
 of Western Sydney) und Prof. Alfons Weichenrieder (Goethe-Universität). Die Veranstaltung richtet sich an die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Main Gebiet sowie an Studierende. Veranstaltungsflyer als Download

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